Am Montag, 24. November 2025, haben die Schüler*innen des Schülerrates der Grundschule Seckenhausen offiziell die neuen mobilen Skaterampen in Empfang genommen. Der auffällig orangefarbene Wagen mit verschiedenen Elementen zum Skaten steht ab sofort auf dem Schulhof bereit und kann auch außerhalb der Unterrichtszeit ausgeliehen werden.
Die mobilen Rampen sind das Ergebnis eines Beteiligungsprozesses im Rahmen des „Pop-Up-Platz“-Projektes der Gemeinde Stuhr. Unter Anleitung des Pop-Up-Teams des Fachdienstes Ortsteil- und Regionalentwicklung entwickelten die Kinder eigene Ideen, diskutierten mögliche Umsetzungen und entschieden sich schließlich für einen flexiblen Skate-Park, den sie selbstständig auf- und abbauen können.
Der Prozess begann im Frühjahr 2025 mit der Vorstellung des Projekts im Schülerrat, betreut von Lehrerin Britta Buttelmann. Anschließend sammelten die Klassensprecher*innen in ihren Klassen Vorschläge für mögliche Pop-Up-Ideen. Aus einer Vielzahl kreativer Beiträge – darunter ein Zirkus, ein temporärer Swimmingpool oder mobile Hochbeete – setzte sich die Idee eines mobilen Skate-Parks durch.
Im weiteren Verlauf identifizierten die Kinder mithilfe eines Ortsplans mögliche Skate-Orte im Dorf. Auf einer „Dorfsafari“ Ende August erkundeten sie diese Plätze vor Ort und bewerteten die Eignung. Die Ergebnisse sind auf einer Karte dokumentiert, die am Wagen angebracht ist.„Dieser Prozess zeigt, dass Kinder konstruktive Ideen entwickeln können, die der gesamten Gemeinschaft zugutekommen“, betont Gemeindemitarbeiterin Anna Betsch. „Es hat großen Spaß gemacht, gemeinsam mit den 6- bis 10-Jährigen Lösungen zu erarbeiten und Seckenhausen aus ihrer Perspektive zu entdecken.“
Hintergrund:
Im Rahmen der Ortsteilfeste 2024 fördert die Gemeinde Stuhr temporäre öffentliche Plätze unter dem Motto „Bewegung und Begegnung“. Für jeden Ortsteil stehen 12.000 Euro aus dem Förderprogramm „Zukunftsräume Niedersachsen“ zur Verfügung; insgesamt wird das Vorhaben mit 120.000 Euro unterstützt.
Mit den „Pop-Up-Plätzen – Räume der Möglichkeitsforschung“ schafft die Gemeinde flexible, kreative Interventionen, die zentrale Orte in den Ortsteilen beleben sollen. Die Maßnahmen werden gemeinsam mit lokalen Organisationsteams entwickelt und vom Fachdienst Ortsteil- und Regionalentwicklung begleitet. Das Format „Pop-Up“ ermöglicht es, mit geringem Aufwand neue Ideen auszuprobieren, Veränderungen sichtbar zu machen und Impulse für eine langfristige Ortsgestaltung zu setzen.
(Pressemitteilung der Gemeinde Stuhr)
